Zum Glück brauchen wir nicht dauernd darüber nachdenken, damit unsere Atmung, unser Herzschlag und auch unsere Verdauung funktioniert. Diese Aufgabe nimmt uns das unbewusste Nervensystem ab.
Vom Rückenmark ausgehend durchziehen die Nervenstränge der beiden Gegenspieler Sympathikus und Parasympathikus unseren Körper.
Während der Sympathikus Nerv vor allem für die Aktivität zuständig ist (bei den Urmenschen wichtig für Kampf oder Flucht) steht der Parasympathikus für Ruhe und Erholung.
Wie gut tut es uns, wenn auf aktive, anregende Phasen als Ausgleich Entspannung und Regeneration folgt. Wie schön, wenn wir beides im Wechsel haben können!
Nur leider sind wir in der heutigen Zeit dauernden Reizen ausgeliefert.
Es dominiert die Aktivität, also der Sympathikus!
Und dieser entscheidet, dass wir leistungsfähig und körperlich aktiv sind.
Magen und Darm sind in der Phase unwichtig und werden runtergefahren.
Wir haben schließlich anderes zu tun!
Wen wunderts, wenn die Verdauung leidet und es zu Beschwerden kommt.
Tatsächlich ist es manchmal nicht so leicht, sich Ruhephasen in den Alltag einzubauen.
Es ist aber schon ein erster Schritt, sich klarzumachen, wie stark der Einfluss von Hektik und Stress auf unser unbewusstes Nervensystem, und damit auf die Steuerung unserer Organe, ist.
Gerne können wir zusammen Ideen entwickeln, wie Sie sich selbst und Ihren Organen wieder mehr Ruhe verschaffen können.
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