Blutegeltherapie

Die Anwendung von Blutegeln (Hirudotherapie) ist eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit – auch heute noch eine sehr wertvolle Behandlungsmethode!

Hauptanwendungsgebiete:

Venöse Durchblutungsstörungen (z.B. Krampfadern oder Zustand nach Thrombose). Dabei werden die Beschwerden meist sehr schnell gebessert, allerdings bleibt die Optik häufig bestehen.

Arterielle Durchblutungsstörungen

Gelenkschmerzen (Knie, Schulter, Sprunggelenk, Daumensattelgelenk, Ellenbogen)

Rückenschmerzen

Prinzipiell gibt es noch viele weitere Anwendungsgebiete für eine Blutegeltherapie. Hier berate ich gerne individuell.

Hirudotherapie. Medizinische Blutegel im Glas im Wasser

Wirkungsweise

Im Blutegelspeichel befinden sich gerinnungshemmende und schmerzstillende Substanzen.

Ebenso wird der Blut- und Lymphfluss angeregt. Dadurch wird das Gewebe besser versorgt und Schlacken können leichter abtransportiert werden.

Das vollständige Wirkprinzip der Blutegeltherapie ist allerdings noch nicht vollständig geklärt.

Praktische Durchführung

Der Einsatz von Blutegeln ist eine lohnende, aber relativ aufwendige Therapie.

Die Behandlung selber kann bis zu 2 Stunden dauern, das (erwünschte!) Nachbluten bis zu 24 Stunden.

Arm oder Bein müssen danach noch mehrere Tage immer wieder hochgelegt werden.

Kosten

Die Blutegelbehandlung kostet zwischen 110 und 140 Euro. Zuzüglich die Kosten für die Blutegel und das Verbandsmaterial.

Außerdem ist ein halbstündliches Vorgespräch für 40 Euro nötig, um Sie über die genaue Vorgehensweise und mögliche Nebenwirkungen zu informieren.

Sehr gerne berate ich Sie! Rufen Sie unverbindlich an!

Tel.0151/26230760

https://nhp-heinzen.de/kontakt/

Das Schröpfen

Schröpfen ist eine wunderbare und altbewährte Methode, um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.

Schröpfen ist unter anderem bei folgenden Beschwerden angezeigt:

  • Schmerzen im Bewegungsapparat
  • Erkrankungen der Atemwege (Husten, Asthma, COPD)
  • Beschwerden imVerdauungssystem (Magen, Darm, Leber)
  • zur Stärkung der inneren Organe über die Rückenreflexzonen und allgemein zur Entspannung.

Sehr gerne kombiniere ich die äußere Wirkung des Schröpfens mit der gleichzeitigen Einnahme von naturheilkundlichen Arzneimitteln.

Foto: Simon Cramp Muenchen

Wie geht das?

Beim Aufsetzen eines Schröpfglases auf die Haut wird ein Unterdruck erzeugt, welcher das darunterliegende Gewebe hochzieht. Dadurch kommt es zur Lockerung der Struktur.

Das Gewebe wird besser mit Nährstoffen versorgt und Schlacken können abtransportiert und Verklebungen gelöst werden.

Generell werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt.

Methode

Meistens wende ich das „trockene Schröpfen“ an. Dabei werden die Schröpfgläser für 10-15 Minuten auf die zu behandelnden Stellen aufgesetzt. Es ist praktisch schmerzfrei. Es entsteht eine Rötung, evt. auch kleine Bläschen, die ein paar Tage sichtbar sein können.

Die Schröpfkopfmassage ist vor allem bei Atemwegsbeschwerden oder als allgemeine Ausgleichsmassage angebracht.

Blutiges Schröpfen“ ist vor allem bei Akutbeschwerden wie Kopfschmerzen oder bei sehr heißen und geröteten Stellen angezeigt. Dabei wird die Haut vor dem Aufsetzen des Schröpfens leicht angeritzt und es fließt etwas Blut in den Schröpfkopf. Der Vorgang ist für einige Sekunden leicht schmerzhaft. Dafür sind die Patienten hinterher meist herrlich entspannt. Hierbei entstehen allerdings deutlich sichtbare , rötlich,bläuliche Verfärbungen, die manchmal erst nach einer Woche ganz verschwinden. Auch kann ich kleine Narben nicht völlig ausschließen.

Gerne berate ich Sie dazu!

Preise:

unblutiges Schröpfen 25-35€

Schröpfkopfmassage 35€

blutiges Schröpfen 55-65€ plus 1,50 pro Einmalschröpfkopf

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Long Covid / Post Covid naturheilkundlich begleiten

Etliche Menschen sind nach überwundener Covid Infektion trotzdem nicht beschwerdefrei. Selbst nach relativ leicht verlaufender Coronaerkrankung können sehr belastende Spätfolgen auftreten. Besonders häufig bei Long Covid sind Schwäche und Erschöpfung, Lungenprobleme und Husten, Herzprobleme und Hirnfunktionsstörungen (u.a. Gedächtnis, Wortfindung, Schwindel).

Heißt es dann:

Abwarten?
Abwarten und Tee trinken ?
Mein Rat: Tee trinken plus weitere naturheilkundliche Therapien !

Hier gibt es allerdings keine Pauschalrezepte, um Long Covid anzugehen. Ihre Heilpraktikerin wird Sie fragen, welche Symptome während der akuten Covid Infektion auftraten, welche davon geblieben sind und welche evt. neu aufgetreten sind. Manchmal flammen auch alte, überwunden geglaubte Krankheiten wieder neu auf.

Die naturheilkundlichen Möglichkeiten sind vielfältig und werden häufig kombiniert.

Helfen können u.a. :

  • Homöopathie
  • Schüsslersalze und Anthroposophie
  • Tees, Säfte, pflanzliche Präparate
  • Mikronährstoffe
  • manuelle Verfahren (Massagen, Schröpfen, Wickel, Kneipp)

Eine naturheilkundliche Behandlung von Long Covid ist höchst individuell und auf die jeweiligen Beschwerden abgestimmt. Dabei verlassen wir uns auf die langjährige Erfahrung von Ärzten und Heilpraktikern bei der Linderung der Folgen von Infektionskrankheiten!

Ich freue mich auf Ihren Anruf unter 0151/26230760

oder Ihre email info@nhp-heinzen.de

Wichtig: bei schweren Symptomen (z.B. Lunge, Herz, ZNS) muß selbstverständlich ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Und:

Die Behandlung einer akuten Corona Infektion ist Heilpraktikern nach Infektionsschutzgesetz verboten.

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Bleierne Müdigkeit, Nebel im Kopf, schon morgens erschöpft?

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Kennen Sie das?

Bleierne Müdigkeit, Nebel im Kopf, schon morgens erschöpft?

Falls eine Viruserkrankung wie Influenza oder Covid vorangegangen ist, lesen Sie bitte auch meinen Artikel über Long Covid/Post Covid.

Allerdings ist häufig die Ursache der Erschöpfung unbekannt und dann wird das gerne abgetan:

Das sei unsere schnelllebige, hektische Zeit, zu viel Stress usw.usw.

Diese Erklärung für Erschöpfung und Abgeschlagenheit erscheint mir zu simpel, denn die Ursachen können sehr vielfältig und häufig auch ganz konkret sein.

Wie kann Ihnen die Naturheilpraxis helfen?

Die akribische Suche, woher die Schwächung kommt, ist sehr wichtig.

Ich empfinde es als großes Glück, dass in der naturheilkundlichen Praxis genügend Zeit für ein wirklich ausführliches (Anamnese-) Gespräch ist.

Durch anschließende Irisdiagnose bekomme ich Hinweise auf Ihre ganz persönliche Konstitution.

Mit Puls- und Reflexzonenuntersuchung, ergänzt durch die traditionelle Harnschau, kann ich erkennen, ob innere Organe momentan in ihrer Funktion geschwächt sind und dadurch die Müdigkeit (mit-) verursachen.

Zusammen mit einer umfassenden Blutuntersuchung und eventuell schulmedizinischer Abklärung durch Arzt oder Ärztin ergibt sich dann ein immer genaueres Bild, woher das Schwächegefühl kommt.

Gegen Erschöpfung ist ein Kraut gewachsen

Für die Behandlung gibt es eine Vielzahl von Methoden:

Häufig verordne ich speziell für Sie zusammengestellte Tropfen oder Teemischungen.

Gerne ergänze ich die Einnahme mit manuellen Verfahren wie Schröpfen oder Massagen.

Öfter sind auch pflanzliche Fertigpräparate, Homöopathika und Mikronährstoffe angezeigt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich in meiner Praxis besuchen würden, damit wir die Leistungsminderung und ständige Müdigkeit angehen könnten. Kontaktieren Sie mich noch heute.

„Alles in Ordnung?!“

Kennen Sie das?

„Der Arzt/ die Ärztin sagt, es ist alles in Ordnung, aber ich fühle mich trotzdem nicht wohl.“

Die Diagnosemöglichkeiten der modernen Medizin sind auf höchstem Niveau.

Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, MRT und CT können immer genauer in den Körper „hineinschauen“.

Dadurch werden innere Strukturen, Organe, Knochen, Gelenke usw. sehr präzise sichtbar.

Ebenso können immer neue Blutwerte bestimmt und beurteilt werden, ein großer Fortschritt für die Medizin!

Was aber, wenn nichts gefunden wird – „alles in Ordnung“ ist?

Hier kommt die Naturheilpraxis ins Spiel.

Betrachten wir zum Beispiel die Leber:

Als Organ kann sie völlig gesund sein und trotzdem in ihrer Funktion beeinträchtigt : sie ist müde, „schwächelt“, ist überlastet. Dadurch erklären sich so manche Beschwerden.

Über

  • Antlitz-
  • Puls-
  • Reflexzonen-
  • Augendiagnose und die
  • traditionelle Harnschau

können wir Näheres über die tatsächliche Arbeit eines Organes erfahren.

Ebenso wichtig ist das Abtasten der Wirbelsäule.

Sind hier Auffälligkeiten?

Auch hier ein Beispiel: Durch einen leicht verdrehten Wirbel kann der Nervenstrang des Sympathikus eingeklemmt sein.

Dadurch werden das von ihm versorgte Organ oder Gelenk ständig angefeuert und bekommt nicht seine nötigen Ruhephasen.

Kein Wunder, dass sie sich dann durch Schmerz und Beeinträchtigung melden.

Also eine rein körperliche Ursache für so manche Beschwerden, die langläufig als stressbedingt oder psychosomatisch gelten.

Darum:

bitte nicht aufgeben!

Wir suchen weiter nach Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten!

Tel. 0151/ 26230760

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Bild: Simon Cramp

Blähungen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung

Sie haben immer wieder Verdauungsprobleme, vielleicht auch die Diagnose Reizdarm? Hier hat die Naturheilkunde einiges zu bieten.

Aber auch bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn können ganzheitliche Verfahren die Schulmedizin wunderbar ergänzen.

Ist als Erstes eine ausführliche Stuhluntersuchung nötig?

Generell ist eine Stuhluntersuchung sehr sinnvoll. Wir bekommen dadurch nicht nur Auskunft über die Zusammensetzung der Darmflora (=Mikrobiota), sondern auch über den Zustand der Darmschleimhaut, mögliche Entzündungen, Intoleranzen u.s.w. . Diese können Blähungen (Meteorismus), Völlegefühl und Verdauungsbeschwerden verursachen.

Was wir vorher abklären sollten

Die Verdauung fängt nicht erst im Darm an, sondern bereits im:

  • Mund: ist genug Speichel da? Wird ausreichend gekaut?
  • Magen: hat er zu viel oder zu wenig Säure? Ist er „müde“, bewegt sich zu wenig, bildet zu wenig Schleim, Verdauungsenzyme?
  • Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm: Diese sind zuständig für die Lieferung der Verdauungssäfte. Sind sie zu schwach? Gereizt? Sind die Gallenwege verkrampft?

Leisten diese Organe keine gute Vorverdauung, muß der Darm das „ausbaden“.

Schafft er das nicht, haben ungünstige Bakterien leichtes Spiel, sich anzusiedeln und für Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen und Windabgang (Flatulenz) zu sorgen.

Deshalb untersuche ich in meiner Praxis zunächst den Zustand von Magen, Leber, Galle und Pankreas (Bauchspeicheldrüse) mit einer Urinfunktionsanalyse; zusätzlich mit Puls- Iris- und Reflexzonendiagnostik..

Wichtig ist außerdem die ausführliche Anamnese und mögliche Voruntersuchungen durch den Arzt.

Je nach Befund behandle ich dann zunächst die oberen Verdauungsorgane. Erst im Anschluß ergibt sich, ob eine Stuhluntersuchung nötig ist.

Gerne besprechen wir das ausführlich bei einem Besuch in meiner Praxis.

Tel. 0151 26230760

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Aua – mein Knie!

„Ich bin zu lange gewandert und jetzt schmerzt, mal wieder, mein Knie.“

ist das Knie:

heiß, rot und geschwollen,

wird Ihnen Kälte gut tun. Bitte das Bein hochlegen und wahlweise

  • einen Eisbeutel/ eine Kühlkompresse auf das schmerzende Knie legen. Es reicht Kühlschranktemperatur. Nur bei akuten Sportverletzungen braucht man die Kühlkompresse aus dem Tiefkühlfach.
  • Wickel mit verdünnten Alkohol (ca. 30 %) oder essigsaurer Tonerde anwenden.
  • Quark aus dem Kühlschrank, am besten mit etwas Retterspitz verrührt, auf eine auseinandergefaltete Kompresse oder einen Waschlappen auftragen und mit einer Binde am Knie festbinden. Einwirkzeit ca. eine halbe Stunde. Danach mit der Brause abwaschen, sonst kann das Ablösen am behaarten Bein schmerzhaft werden.
  • Ein Wickel mit Arnikatinktur. Dieser wirkt besonders gut, wenn die Schwellung stark ist und noch ein Bluterguß dazukommt.

Ist das Knie allerdings nur:

körperwarm, evt. teigig geschwollen aber ohne Rötung

benötigt es Zimmertemperatur oder sogar Wärme. Bitte achten Sie genau auf Ihre Körperwahrnehmung, was Ihnen guttut.

Eine erste Hilfe bietet dann:

  • ein Quarkwickel, diesmal allerdings zimmerwarm, gerne mit etwas Retterspitz vermischt.
  • Ein altes Hausmittel, nämlich Kohlblätter (Weißkraut oder Wirsing), die dachziegelartigdirekt auf das Knie gelegt werden. Vorher die Blattadern mit einem Messerrücken etwas ausdrücken.
  • Rügener Heilkreide. Das ist etwas aufwendiger, aber bei Arthroseschmerzen besonders wirksam. Sie wird mit wenig Wasser oder Öl zu einer zähen Masse verrührt, dick auf einen Waschlappen aufgestrichen und mit einer Binde am Knie für 1-2 Stunden befestigt. Bitte die getrocknete Heilerde nicht in den Ausguß schütten, da dieser sonst verstopft.

Tipp

sehr praktisch für plötzliche Schmerzen unterwegs sind die Arnika Wundtücher von Wala, die in jede Tasche passen. (nicht auf offene Wunden legen)

Wie geht`s weiter, wenn die Beschwerden immer wieder kommen?

Folgende Schritte sind möglich:

  • weitere Diagnostik beim Orthopäden oder Osteopathen
  • physiotherapeutische Übungen – Training zuhause!
  • Behandlung Ihres Knies sowohl äußerlich als auch innerlich mit naturheilkundlichen Verfahren.

Das besprechen wir dann gerne in meiner Praxis. Ich freue mich auf Ihren Anruf unter Tel.0151/26230760

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Quälender Husten: volle Kraft oder lieber sanft?

„Ich habe mich erkältet und huste und huste und kann nicht mehr aufhören!“

Eigentlich ist der Hustenreflex etwas Sinnvolles. Er fördert Fremdkörper hinaus, wenn wir uns verschlucken oder sich übermäßig Sekret in der Luftröhre und den Bronchien befindet.
Der reine Reizhusten, der uns oft bei Erkältungen plagt, hat keinen positiven Effekt. Er ist nicht nur lästig, sondern schadet den empfindlichen Schleimhäuten, die durch die enorme Wucht aneinanderklatschen. Dabei können kleine Verletzungen entstehen und der Reiz wird immer noch größer.

Also: bitte nicht mit voller Wucht loshusten, sondern, wenn Sie den Hustenreiz verspüren:

  • versuchen Sie ihm, so lange es geht, zu widerstehen
  • hilft es, ein paar mal kräftig zu schlucken
  • probieren Sie, nur leicht einzuatmen, die Luft kurz anzuhalten und dann mit der Lippenbremse auszuatmen. Hierbei die Lippen spitzen (wie beim Kuss) und/oder die Faust vor die Lippen zu halten, um langsam und kontrolliert mit einem „fffff“ Ton auszuatmen.
  • Suchen Sie am Daumenballen, ob Sie ein schmerzhaftes Areal finden, welches Sie dann kräftig massieren.
  • Bonbons und Pastillen können lindern. Die Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht.
„Und bei verschleimtem Husten?“

Auch hier kann kontrolliertes, leichtes Husten den Schleim besser hinausbefördern als wildes Losgehuste.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, den Bronchien zu helfen, wie Wickel, Inhalationen, Tees und naturheilkundliche oder homöopathische Arzneimittel.

Da hier aber nicht alles für jeden geeignet ist, kann ich nur individuell beraten und würde mich über Ihre Kontaktaufnahme sehr freuen!
Bei schwereren Erkrankungen rate ich selbstverständlich zum Arztbesuch.

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Achtung! Viren von allen Seiten – Erkältung und Co wirksam vorbeugen!

Wieso heißt das eigentlich „Erkältung“, wenn doch Husten, Schnupfen, Halsweh durch Viren verursacht sind?

Bei Kälte, Nässe und Wind will der Körper nicht zu viel Wärme verlieren und schränkt deshalb die Durchblutung von Händen und Füßen, aber leider reflektorisch auch von Nasen- Mund und Rachenschleimhaut ein. Genau hier muß aber die erste Abwehr der Viren stattfinden, um Erkältungen und grippale Infekte zu verhindern.

Durchblutung fördern, Abhärten, aber wie?
  • Schnelles Spazierengehen an der frischen Luft, Nordic Walking, Radfahren – lieber kürzer und dafür täglich, damit man es dann auch im Alltag umsetzt. Und bitte darauf achten, dass die Füße nicht kalt werden.
  • Wechselduschen, zumindest kurz das Duschen mit kaltem Wasser abschließen
  • Wer kein kaltes Wasser mag, kann auch mit Trockenbürsten (z.B. mit einem Massagehandschuh oder leerem Seifensäckchen aus dem Drogeriemarkt) viel erreichen: kreisförmige Massage in der Reihenfolge: rechter Fuß, linker Fuß, rechte Hand, linke Hand jeweils in Richtung Körpermitte. Das dauert nur ein paar Minuten und regt gleichzeitig die Haut als Ausscheidungsorgan an.
  • Sauna, soweit in Coronazeiten möglich.
Schleimhaut stärken
  • „physikalisch“ wirkende Nasensprays (z.B. Algovirspray, Rhinodoronspray) oder Nasenduschen mit Salzwasser sollen das Andocken der Viren erschweren. Achtung! Abschwellende Schnupfensprays sind für die Vorbeugung kontraproduktiv.
  • Gurgeln mit pflanzlichen Tropfen . Jodhaltige Mundspüllösungen wirken auch. Diese aber nur alle 3 Tage benützen, damit die natürliche Mundflora nicht beeinträchtigt wird.
  • Den Mund-Rachenraum feucht halten. Hier tun es auch einfache Bonbons mit Salbei, isländisch Moos oder Salzpastillen.
Und was noch?

Die Auswahl an Mikronährstoffen wie Zink, Selen und Vitamin D, pflanzlichen Tees, Säften und Tabletten, sowie homöopathischen Arzneimitteln ist riesig.

Hier möchte ich keine allgemeinen Ratschläge geben, da es ja genau individuell zu Ihnen passen soll.

Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn Sie zur Beratung und Untersuchung zu mir in die Praxis kämen.